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    <title>747415dc</title>
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      <title>Herrschaft, die Blüten hervorbringt</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder... ist das ein Gegensatz in sich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran denkst du, wenn du das Wort Herrschaft hörst? Ist dieses Wort bei dir positiv oder negativ besetzt? Bevor du weiterliest, denk erst einmal kurz drüber nach...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich merke, wie das Wort Herrschaft bei mir recht negativ besetzt ist. Letztens las ich in der Bibel den Psalm 72 und die Worte berührten mich, trafen mich, regten mich zur eigenen Reflexion, zum Nachdenken an und forderten mich heraus. Da geht es nämlich genau um Herrschaft. Eigentlich um einen König, unter dessen Herrschaft es dem Volk gut geht! Es geht um Recht und Gerechtigkeit, sowie soziale Fürsorge. Mit der Herrschaft genau dieses Königs geht Frieden einher, prächtiger landwirtschaftlicher Ertrag, und Blüte für diejenigen, die unter seiner Herrschaft leben. Die Herrschaft, die in diesem Psalm dargestellt wird, hinterlässt bei mir einen ganz positiven Fingerabdruck. Lies doch selbst mal nach. (NL Übersetzung)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht fällt es dir leichter, das Wort "Herrschaft" mit "Leiterschaft" auszutauschen. Es klingt doch einfach besser zu sagen: "Ich arbeite unter der Leiterschaft von ...", anstatt hier das Wörtchen "Herrschaft" zu benutzen. Aber ich fordere uns alle (mich inkludiert) damit ein wenig heraus, uns mit diesem Wort anzufreunden. Ob wir uns dem bewusst sind oder nicht, wir leben alle unter einer gewissen Herrschaft. Der Herrschaft von uns selbst. Der Herrschaft deines Teamleiters, der Herrschaft des Staates. Der Herrschaft von Regeln und Gesetzen. Schaue ich mal ein wenig in meine berufliche Laufbahn zurück, entdecke ich Leiterschaft, die doch irgendwie auch eine gewisse "Herrschaft" war, unter der ich aufblühte, mich entfalten konnte, die mir Vertrauen schenkte. Jedoch auch solche, unter der ich  mich begrenzt, anstatt gefördert fühlte, eingeengt und unsicher war. Ich erlebte solche, unter der ich mich ins kalte Wasser geschmissen fühlte, wo ich jedoch das Schwimmen lernte - und plötzlich ganz gut darin zurechtkam.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter wessen Herrschaft leidest, unter welcher blühst du auf?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Der König soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond am Himmel steht, für alle Zeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seine Herrschaft sei so
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erfrischend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie der Regen - wie die Schauer, die die Erde bewässern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gottesfürchtigen sollen unter ihr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aufblühen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Friede soll herrschen bis ans Ende der Zeit."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Psalm 72, 5-7.  (Nl Übersetzung)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Herz sehnt sich danach, unter dieser Herrschaft zu leben, die so erfrischend ist, wie ein warmer Sommerregen. Unter genau dieser Herrschaft, unter der ich aufblühe, anstatt niedergedrückt oder gedemütigt zu werden. Einer Herrschaft, unter der ich mich entfalten und meine Gaben entwickeln kann. Einer Herrschaft, unter der ich keine Angst haben muss, Fehler zu machen. Einer Herrschaft, die mich freisetzt, fördert, liebt, sieht und befreit, wenn ich Gefangene meiner eigenen Ängste und Zweifel bin. Einer Herrschaft, die mich trägt, hält, mir Sicherheit und Richtungsweisung gibt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich weiß, dass mit Jesus Christus diese Herrschaft in meinem Leben begonnen hat. Denn er verspricht es. Eine Herrschaft, der ich vertrauen, auf die ich bauen möchte. Nicht selten sehe ich mich immer wieder auf Metaebene diese Herrschaft begutachten. Kann ich ihr trauen? Doch das hat nicht wenig damit zu tun, welches Selbst - und welches Gottesbild ich eigentlich habe. Aber das ist wohl ein Blogartikel für sich... vielleicht ein andermal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaue ich von mir weg, in mein allernächstes Umfeld, in meine Familie, kann ich diese Fragen weiterführen: Blüht mein Mann unter meiner "Herrschaft" auf? (Dies mag für den einen oder anderen vielleicht etwas provokant klingen, aber "herrschen" wir mit unserem Verhalten nicht alle in unserem Umfeld?) Kann er sich in meiner Gegenwart, unter den Entscheidungen, die ich treffe, unter meinem Verhalten und meiner Einstellung entfalten? Trage ich dazu bei, dass er in meiner Gegenwart geistig, geistlich und emotional wachsen kann? Dass er sich wohl fühlt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geht mein Blick weiter, in meinen Freundeskreis, kann ich mir dieselben Fragen stellen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und ich traue mich noch einen Schritt weiter in den äußeren Beziehungskreis: Denn auch im Aufbau unseres recreatio Teams, sowie der Angebote von recreatio an sich, nehme ich eine gewisse Leiterschaft ein. Und ich wünsche mir, dass das Herzstück recreatios auch darin sichtbar wird: Eine Leiterschaft leben zu dürfen, unter der jeder, der Teil von recreatio wird, aufblühen kann und gesegnet wird. Mein Wunsch ist es, dass für viele recreatio zu einem Sommerregen wird, der sie erfrischt, belebt und stärkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin dankbar für jedes ehrliche und ernst gemeinte Feedback an mich und an recreatio
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , das mich wachsen und lernen lässt.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Und ich bin dankbar, dass ich mich letzten Endes immer wieder der Herrschaft dessen unterstellen darf, bei dem ich trotz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            - oder gerade in meinen Fehlern - grünen, wachsen und reifen darf. Der Herrschaft, unter deren leichtem Sommerregen ich aufblühen kann.  Der Herrschaft Jesu Christi.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 12:00:50 GMT</pubDate>
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      <title>Zaghaft leise Schritte gehen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder wie ist das eigentlich, an etwas zu bauen, das noch nicht sichtbar ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da sitze ich, und überlege mir jeden Wort wohl überlegt für diesen Blogartikel. Ich hab schon länger nicht mehr geschrieben. Und meistens ist es leichter, wenn die Worte einfach so fließen oder man von tollen Erlebnissen berichten kann. Aber Schreiben heißt ja auch, etwas ans Licht zu bringen, das sonst verborgen bleiben würde. Benni und ich lesen aktuell meist abends eine kleine Geschichte von Thomas Sjödin (nein, hier ist keine Werbung drin!). Er schreibt über das Leben, über Zeit, über den Glauben, nicht selten ist die Geschichte an sich gar nicht so spannend, als vielmehr seine Gedanke zu einem Thema, das für den einen mehr, für den anderen weniger relevant sein mag. Und doch hat jede Geschichte etwas Einzigartiges. Etwas Tiefsinniges. Und bringt den ein oder anderen neuen Gedanken ans Licht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Ans Licht bringen" ist da eine gute Überleitung. Wie ist es eigentlich, wenn man an etwas baut, das noch nicht sichtbar ist? Baue ich mir ein Luftschloss, oder bauen wir konkret an einer Vision, dessen Spross bereits erkennbar, seine volle Blüte jedoch noch nicht sichtbar ist? Vielleicht ist das Glaubenssache, Vertrauenssache. Das zu sehen, was noch nicht ist. Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Mich begeistern Menschen, die das können. Und irgendwo finde ich mich selbst immer wieder darin wieder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es nicht ein großer Schatz, dass Dinge im Verborgenen wachsen? Die ersten drei Monate bei einer Schwangerschaft sind äußerlich für gewöhnlich noch nicht sichtbar. Doch dann, irgendwann, zeichnet sich ein kleiner, später ein immer größerer Babybauch ab und das neu heranwachsende Leben ist nicht mehr zu übersehen, bis es nach 9 Monaten geboren wird und das Leben der Eltern bereichert, verändert, vielleicht auch total auf den Kopf stellt. Jeder voranschreitende Tag ist doch ein Glauben an das Leben, an die Entwicklung des Kindes, an das neue Familienmitglied, das da im Mutterleib wächst und die Welt ein Stückchen bunter machen wird.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lese ich im Alten Testament, sehe ich schon Vorhersagen auf Jesus, Zusagen auf sein Wirken und Handeln auf der Welt. Noch lange war seine reale Existenz in Menschenform nicht sichtbar. Doch es gab sie, die Menschen, die daran geglaubt haben. Bereits weit über 400 Jahre zuvor. Geglaubt, dass eines Tages der Messias kommen wird. Geglaubt, dass das noch Unsichtbare Sichtbar wird. Und dann, irgendwann bekam Maria einen immer dickeren Bauch und brachte Jesus selbst zur Welt. Der Messias, aber ganz echt und natürlich, ein Baby. Er war ganz abhängig von seinen Eltern und wuchs heran, als Kind, Teenager, Jugendlicher und wurde Handwerker. Doch schon während seiner Zeit der Heranwachsens glaubten Menschen, dass er der Messias ist, obwohl er doch ein ganz normaler Mensch war. Zumindest rein äußerlich. Doch dann, allerspätestes als bei seinem Sterben am Kreuz der Vorhang im Allerheiligsten zerriss, als er nach seinem Tod von den Toten auferstand, den Stein vom Grab wegrollte, seinen Freunden begegnete und dann in dem Himmel auffuhr, war klar: Er ist der Sohn Gottes, der lang verheißene Messias!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit einigen Jahren bekomme ich immer wieder Infos von einem Projekt im Baskenland, das ich selbst vor einigen Jahren besucht habe. Dies ist nur eins, von so vielen Beispielen. Doch ich bin begeistert, beobachten zu dürfen, wie Jahr für Jahr dieses Projekt Form und Farbe annimmt, und ein Traum, der vor vielen Jahren entstand, Früchte trägt!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letztens schrieb mir eine Freundin, wie Gott Räume für ein Gebetshaus öffnete! Ich war begeistert zu sehen, was Gott tut, wenn Menschen träumen, wagen und losgehen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manches in uns wächst klein. Noch scheint es ungesehen. Vielleicht ist es erst noch ein Traum im Herzen, vielleicht passiert schon ganz viel Hintergrundarbeit, die noch nicht sichtbar ist, und vielleicht lassen sich schon die ersten kleinen Knospen erkennen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn ich ehrlich bin: Genau das begeistert mich! Aber es heißt auch, Durststrecken zu überwinden. Zu glauben, wenn das Zukünftige noch nicht sichtbar ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer mal wieder bekomme ich die Frage gestellt: Was machst du beruflich? Was macht ihr da genau? So gute Fragen, die sich gerade doch gar nicht so einfach beantworten lassen. Und doch weiß ich genau: Wir bauen daran, dass recreatio eines Tages zu einem Ort werden darf, an dem Menschen Heimat finden, eine Oase, die sie in Berührung bringt mit einer echten, ich meine damit einer wahren Heimat, einer Heimat, die bei Jesus selbst zu finden ist. Wir träumen davon, mit recreatio Menschen zu fördern, die wenig Chancen bekommen haben. Wir träumen davon, dass Menschen heil werden, ganz werden, frei werden. Und ja, wir träumen davon, recreatio eines Tages in Uruguay umsetzen zu dürfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch noch ist es nicht Zeit. Noch sind wir sehr froh, langsam in Deutschland wieder Fuß zu fassen und anzukommen. Noch wollen wir selbst heilen, bauen, bleiben. Das schreibe ich jetzt. Und irgendwie kann man ja auch immer nur aus jetziger Perspektive schreiben, doch mit einem Blick, der hofft, glaubt und sät. Da ist etwas, das uns an den Traum in Uruguay, an die Vision recreatios glauben lässt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und das wollen wir weiter bauen: Wir wagten uns mit dem Beginn des neuen Jahres heran. Noch langsam, noch taumelnd. Noch etwas müde. Noch zweifelnd. Doch die Begeisterung und neue Motivation kamen bereits mit den ersten Schritten, die wir gingen. Einen Verein zu gründen? Ist das jetzt schon dran? Es scheint groß, wir haben so etwas noch nie gemacht! Machmal bin ich begeistert, manchmal bekomme ich schlabberige Beine. Und ich bin dankbar, dass ich genau das, was ich tue, gerade beruflich machen darf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So sitzen wir hier vor dem PC, lassen uns beraten, schreiben ein Projektdesign, bauen ein Team für den Förderverein und gehen, im Leisen ganz kleine, vielleicht unscheinbare Schritte, die sich mal wieder nicht so leicht in ein großes berufliches Bild einfügen lassen wollen. Aber ist das nicht auch total egal? Ist es nicht viel wichtiger, zu wissen, was ich tue, und warum ich es tue?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Und ganz leise bringe ich mit diesem Artikel ein wenig Licht in das Unsichtbare.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <title>Keine Sorgen für Morgen</title>
      <link>https://www.recreatio.net/keine-sorgen</link>
      <description>Gibt es etwas besseres als alles  im Griff zu haben? Meine Gedanken lassen mich nicht los und machen mich müde. Ich brauche Energie! - um weiter nachzudenken?!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Ich will doch nur, dass alles gut läuft"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist schwieriger: meine Feinde zu lieben, oder mir keine Sorgen zu machen? Hmm. Meinen Nächsten zu lieben ist mir oft schon schwer genug, auch wenn das aus einem selbstgerechten Blickwinkel oft nicht so scheint. An "Feinde" denke ich nicht so viel. Und Sorgen? Sollte ich mich nicht kümmern, um das was vor mir liegt? Ist das "Nicht-sorgen" wirklich ein Gebot? Warum gibt es eigentlich „Gebote“? Ich denke, es geht meistens um die Vermeidung von Gefahren oder Gefährdungen, wie z.B. ein Tempo-30 Gebot in einer Straße mit vielen Fußgängern. Es geht um Schutz. Auch um die Vermeidung von Ungerechtigkeit und Betrug. Z.B. das Gebot nicht zu stehlen, nicht zu lügen, nicht zu töten. Es geht um friedliches Zusammenleben. Es geht darum, bösen Absichten keinen Raum zu geben. Aber trifft das auch auf das „Sorgen“ zu? Warum sagt Jesus folgendes: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben […] Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein. Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider. […] Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. […] Die Sorgen von heute sind für heute genug.“ (Die Bibel, auszugsweise aus Matthäus 6,25-33. NLB)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich würde das manchmal gerne so auslegen: „Wenn du im Wohlstand lebst, wenn alle deine Pläne gelingen, wenn es deiner Familie gut geht und alle gesund sind, dann mache dir keine Sorgen“. Eigentlich geht es doch nur darum, dass alles gut läuft, dass ich genug habe und meine Familie, dass Pläne umgesetzt werden. Vielleicht habe ich sogar schlaflose Nächte, weil ich mich für Gerechtigkeit einsetze, dafür, dass der Wille Gottes auf der Erde geschieht. Gute Absichten, Nachhaltigkeit, vorausschauendes Handeln. Das ist doch alles gut! 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genug für heute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Paulus schrieb ein paar Jahrzehnte nach Jesus ebenfalls über das Sorgen und scheinbar hatte er den Gewinn hinter diesem Gebot Jesu entdeckt. Er fügt dem Aufruf, sich nicht zu sorgen, folgende Konsequenz hinzu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wird der Frieden Gottes,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der weit über alles menschliche Planen hinausführt, über euren Gedanken wachen und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           euch in eurem Innersten bewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Die Bibel, Philipper, 4,7. NGÜ) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es geht also nicht um die Vermeidung von Gedanken über die Zukunft, sondern darum, dass diese Gedanken bewacht oder „bewahrt“ werden. Oft beherrschen die Gedanken mich, denn trotz meiner Wünsche und Pläne weiß ICH nicht, was die Zukunft bringt. Meine Gedanken übernehmen die Kontrolle, wägen ab und malen mir Illusionen oder Dramas auf die innere Leinwand. Sorgen machen mich rastlos.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frieden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          scheint mir attraktiver. Im Frieden ruhe ich. Laut Paulus werden meine Gedanken im Frieden bewahrt, wenn ich meine Sorgen Gott abgebe. Das heißt nicht, dass ich keine Pläne mache, nicht, dass ich keine Ziele verfolge, sondern, dass ich sie in Gottes Hand lege. Nicht mehr meine Gedanken beherrschen mich, sondern meine Gedanken werden bewahrt im Frieden Gottes. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei allem was ich tue über meine Träume, Ziele und Pläne zu grübeln, ist der verzweifelte Versuch, meine Zukunft im Griff zu haben, angetrieben durch die vermeintliche Hoffnung, dass ich dann, wenn das alles gelingt, Frieden finden werde. Doch es gibt keine Sicherheit, keine Garantie, dass meine Pläne zustande kommen, egal, wie viel ich denke und abwäge. Auch, ob ich dann Frieden finde, weiß ich nicht. Aber jetzt - jetzt wird mir Frieden, innere Gelassenheit, angeboten, für den Moment, für heute, mitten in der Ungewissheit. Dann, wenn ich das Sorgen loslasse. Schon David schrieb im Psalm 23 über das Ruhen an der Seite des Hirten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „[Du, Gott,] füllst meinen Becher bis zum Rand“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Psalm 23,5 HFA)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute arbeite ich an einem Ziel - das ist gut. Und genug für heute. Morgen ist ein neuer Tag, dann kann ich weiter daran arbeiten. Und bis dahin ruhe ich, bin dankbar für heute - und genieße. Ich lass die leere Tasse stehen und leg los. Voll gelassen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/pexels-photo-3094036-90445179.jpeg" length="124693" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 11:02:25 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Über den Wolken - doch mitten drin</title>
      <link>https://www.recreatio.net/ueber-den-wolken</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwischen Heimat und Zuhause, Festhalten und Loslassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Festhalten...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier sitze ich nun - angeschnallt im Flugzeug irgendwo in 10 Kilometern Höhe über der Küste Brasiliens. Kalt ist es hier in luftiger Höhe - Minus 43 Grad sind für diese luftigen Höhenmeter angesagt. Kalt ist es irgendwie auch in meinem Herzen. Zumindest, was meine Rückkehr nach Deutschland angeht. Weinen kann ich nicht mehr, das habe ich die letzten Wochen zu genüge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach kürzerer Zeit, als gedacht, stiegen wir wieder in den Flieger, um den Weg zurück nach Deutschland anzutreten. So war es doch nicht gedacht, nicht geplant. Entgegen meiner Vorstellungen. Bin ich schon bereit den deutschen Boden zu berühren?
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein Jahr in Uruguay prägt, es hinterlässt Spuren. Und das ist gut so. Und irgendwie möchte ich mich festhalten. Festhalten an dem Leben dort drüben, an das ich mich doch jetzt so sehr gewöhnt habe. Festhalten an den Routinen im doch so anderen Alltag. Festhalten an einem Lebensstil, der für viele, die dies hier lesen, vielleicht nicht greifbar, nicht fassbar ist. Festhalten an einem Leben zweier, die sich in einem neuen Land finden - ganz persönlich, in der Ehe, in Freundschaften, in unserem Leben mit den Locals, unserem Dienst. Festhalten an der wachsenden Vision für den Ort und die Menschen. Festhalten an unserer kleinen Latino-Gemeinde. Festhalten am Leben am Meer. Festhalten an der Einfachheit. Festhalten am neu-gefundenen Zuhause.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Irgendwann im Verlauf des letzten Jahres legte sich der Schalter um, der plötzlich das Neue als "bekannt", oder sogar "alt" definierte. Ich sagte nicht mehr unter Tränen in schweren Momenten "Ich will nach Hause", denn ich wusste, ich bin Zuhause. Genau jetzt. Genau hier. Und ich liebte dieses neue Zuhause. Ich war angekommen. Voll und ganz...
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wir lebten "all-in". Gaben alles, um die neue Kultur kennen zu lernen. Machten Sport mit den Locals, nahmen Sprachunterricht und bemühten uns von Anfang an, den lokalen Dialekt zu sprechen. Besuchten kulturelle Veranstaltungen und versuchten Freundschaften zu schließen. Luden zum Essen ein und wurden eingeladen. Entdeckten das Land und die Einzigartigkeit des Dorfes. Erforschten und Recherchierten. Trafen uns mit Schlüsselpersonen. Wir waren all-in. Wir überwanden Hindernisse, kämpften, stolperten, machten Fehler, standen wieder auf, machten weiter. Und ich glaube, behaupte, dass dieses "All-in" Teil dessen war, dass das Neue zum mir-Bekanntem wurde und mir half, wirklich anzukommen. Und so hielt ich fest.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... um loszulassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch alles Festhalten an Irdischem, hält doch nur gefangen. Ich öffne meine Hände und lasse los:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Lasse hinter mir ein Land, in das ich mich verliebt habe, mit seinen Schlaglöchern und sandigen Straßen. Lasse hinter mir ein Land, in dem Leid und Luxus so nah beieinander liegen und doch meilenweit voneinander entfernt sind. Ein Land, das mich Geduld lehrte. Ein Land, dessen Kultur und Menschen ich lieben gelernt habe, obgleich ich die Kultur noch lange nicht verstanden habe, sollte die Menschheit überhaupt je an den Punkt kommen, eine Kultur komplett zu verstehen. Ein Land, das mich genauso auch herausfordert.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich lasse hinter mir Erfahrungen, die mich Demut lehrten. Schritte, so ganz entgegen meines Stolzes zu handeln. Erfahrungen, die mich lieben lehrten, was mir vorher so fremd schien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn auch das Fremde, lernt man es besser kennen, wird irgendwann zum Bekannten, bis man selbst ein Teil von ihm, dem zuvor Unbekannte, wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich lasse zurück Asado, Chorizo, günstige Mangos und brasilianische, fruchtige Bananen. Den Laden an der Ecke, wo ich unser Obst und Gemüse kaufte. Unsere französische Freundin, die uns frisch gebackenes Brot und "pain au chocolat" brachte. Unsere Freunde von nebenan, die irgendwie schon Teil von Familie für uns waren.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lasse zurück die Langsamkeit und Gelassenheit, die ich so sehr liebe, wenn sie sich nicht gerade mit meiner Schnelllebigkeit und Ergebnisorientierung angelegt hat. Einem Teil von mir, der sich ab und zu mal blicken lässt und mir sagt, dass er doch auch gerne mal etwas Beachtung hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lasse zurück, die wunderschönen Sonnenuntergänge, die jeden Abend so einzigartig sind. Lasse zurück die Nachbarshunde und Nachbarskatzen, die mir echte Tierfreunde wurden. Die kurzen Gespräche mit Bekannten auf der Straße, am Strand oder beim Surfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasse zurück die vielen Strandspaziergänge, den Kaffee im Garten, und die so lieb gewonnene, weltoffene Marktcommunity, die diese zwei deutschen irgendwie ins Herz geschlossen hat, wenn sie mit Kunst und Kaffee mitten unter den anderen standen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasse los unsere lieb gewonnenen Freunde und die kleine Gemeinde am Ort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lasse los, alle letzte Unvergebenheit, die sich manchmal ihren Platz mit absoluter Vergebung streitig macht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lasse los.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lasse los jede geweinte Träne, jedes Unverständnis, jeden geistlichen, emotionalen, wie auch physischen Kampf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasse los.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lasse los unser Zuhause.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lasse los und stehe hier, mit leeren Händen vor dir, dem, der mich sandte und sendet, und wieder neu ruft. Um Gott, von dir allein zu empfangen, was mich füllen darf. Was mich zurückführen darf. Zu dir. Zu meiner wahren Heimat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ankommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Bitte schnallen Sie sich an, die Crew bereitet sich auf die Landung vor", ertönt es im Flugzeug und durchbricht langsam meine noch halb-schlafende Nebelwand. Wir landen schon? Nein, halt! Plötzlich laufen die Tränen die Wangen hinunter. Ich kann noch nicht, will noch nicht landen. In der Luft noch, schien alles so weit weg. Dort oben, über den Wolken, scheine ich für die irdischen Probleme nicht erreichbar zu sein. Ganz ehrlich: Ich mag fliegen. Ich bin gern in der Luft und lasse mich über die Ozeane bewegen, um an einem anderen Ort wieder abgesetzt zu werden. Aber jetzt. Jetzt ist es anders. Plötzlich spüre ich die Schwere, die Last der letzten Wochen umso stärker. Auf dem Boden angekommen, werde ich mit der nackten Realität konfrontiert: Ich bin da. Gelandet. Hamburg, 28.09.2023, 15.00 Uhr. Nicht wissend, wann wir wieder in mein neu-gefundenes Zuhause zurück fliegen...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tage danach scheinen schwer. Habe ich wirklich losgelassen? Habe ich wirklich abgegeben? Das einmalige "vom-Herzen-schreiben" ist vielleicht noch nicht der Prozess, den unser Herz wirklich braucht, um Um- und Abbrüche zu verarbeiten. Und doch weiß ich: Ja, hier stehe ich, mit leeren Händen vor dir - im Alten, und doch so Neuen, um Gott, von dir allein zu empfangen, was mich füllen darf. Um wieder neu anzukommen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:02:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Buntes Marktgetümmel</title>
      <link>https://www.recreatio.net/buntes-marktgetuemmel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Nachbarschaftsmarkt in La Paloma
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hast du den Blogartikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog/bennis-traum"&gt;&#xD;
      
           "Das Café"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gelesen? Vielleicht hast du darin schon gemerkt: Wir lieben Begegnungen. Begegnung, die erfrischt. Begegnung, die verändert. Begegnung, die inspiriert. Begegnung, die in Kontakt führt mit Jesus selbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wir lieben es, einen Raum, einen Ort für Menschen, für Begegnung zu kreieren. Unsere Freude an Kaffee, an Kunst, Musik und Kreativität, darf dazu dienen. Noch ist es ein Traum. Aber man kann ja klein beginnen: Also fingen wir an auf den lokalen Markt in La Paloma zu gehen, auf dem die Locals ihr Gemüse und Obst, ihre Kerzen, ihr Selbstgemachtes, verkaufen. Schräg gegenüber verkauft Lili* frisch gemolkene Milch und selbstgemachten Joghurt. Neben uns sitzt eine  aus der Türkei 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          eingewanderte Familie mit leckere
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Lahmacun und anderen Köstlichkeiten. Wir dürfen probieren - und genießen Gewürznuancen, die sonst in dieser Art selten in Uruguay zu finden sind. Eine junge Frau aus Argentinien steht mit natürlichen Kosmetikprodukten nur einige Meter weiter. Unser chilenischer Freund ist auch wieder da - mit Kleidung, oder auch eingelegten Pilzen. Kev* verkauft
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           süd
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          afrikanisches Brot, daneben gibt es selbstgebrautes Bier. All dies und noch viel mehr findet sich in dem kleinen Fischerdorf La Paloma wieder. Eine Bekannte sagte einmal: La Paloma ist eine kleine "
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           C
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          osmopolita", was auf
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           D
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          eutsch so viel wie ein weltoffenes Dorf
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          bedeutet. Sie hat
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           r
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          echt. Einen solch "bunten" Ort in Uruguay zu finden, ist schon besonders. Bunt, auf Grund der Menschen aus aller Welt. Bunt, weil einfach verkauft wird, was die Leute so haben. Sei es zum Überleben, oder aus Überfluss, sei es aus eigenem Anbau, oder aus künstlerischer Kreativität. Hier trifft sich La Paloma jeden Samstagvormittag. Es ist ein wahrer Ort der Begegnung. Etwas ungewohnt war es am Anfang, mit unserer Campingkonstruktion und frisch gebrühtem Kaffee am Start zu sein. Fragen, wie "Kommt es gut an?" , "Trinken die Uruguayos  eigentlich Kaffee, wenn sie doch eine starke Mate-Kultur haben
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          "
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          "Verkaufen, verschenken, oder gegen Spende?"
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Never try, never know - auf geht's,
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          wir probieren es einfach aus
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          , lautete die Devise
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh, wir erlebten Wunderbares. Wir erlebten nicht nur das Geben von wärmendem Kaffee, sondern auch von wärmenden Gesprächen. Menschen, die sich öffneten. Wir erlebten, wie gerade einige Marktverkäufer immer mal wieder "vorbeischlenderten". So auch unser chilenischer Freund. Ich fragte ihn, ob er nicht einen Kaffee möchte. Doch er hatte anscheinend kein Geld. Ich machte ihm trotzdem einen Kaffee - und fragte mich hinterher, ob es wirklich einfach nur der Kaffee war, der ihn zu uns kommen ließ? War es vielleicht nicht noch mehr? Warum gab ich ihm nicht dieses "mehr"? Was hielt mich ab? Warum fiel es mir so schwer?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           So ziehen die Samstage daher. Mal ist es nur der ein oder andere Plausch. Mal aber auch ein tieferes Gespräch. Meine selbstgemachten Karten dienen dazu, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Wir entdecken noch mehr die kulturelle Vielfalt La Palomas - auch die geistliche Dunkelheit und das geistliche Durcheinander.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Begeistert kommt mein Verkaufsstandnachbar auf mich zu und erzählt mir: Ich bin zum Pendeln gegangen und mir wurden mehrere Seiten Papier über mein Leben gegeben! Ich war etwas verwundert, dass er gerade mir diese anscheinend so wunderbaren Neuigkeiten brachte. Er war begeistert, von diesem neuen Erkenntnisgewinn, doch seine Augen schienen mir getrübt. Er wollte mir die gute Dame vorstellen, die ihm anscheinend so viel über ihn aussagen konnte. Ich wollte es gar nicht, doch da kam sie schon dahergeschlendert. Auch sie hatte an diesem Tag ihren Stand auf dem Markt. Steine, Ketten und andere Dinge fand man bei ihr. Ich konnte also gar nicht anders, als mich mit ihr bekannt zu machen. Ein Schwall aus Erzählungen ihrer "Energien", mit denen sie arbeitet, überkam mich. Ehrlich gesagt verstand ich nicht alles, von dem sie erzählte. Ich beobachtete sie. Ihre Gestikulation, ihr Wirken. Hier und da fragte ich mal nach. Doch am Ende stand ich da - und erkannte die Realität, in der so viele Menschen gefangen sind. Gefangen, weil sie doch eigentlich auf der Suche sind. Auf der Suche nach Antworten über ihr Leben. Nach Wegweisung? Vielleicht nach Sinnhaftigkeit? Doch nicht eigentlich nach Wahrheit?
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Viel sagen konnte ich an der Stelle dazu gar nicht. Wollte ich gar nicht. Wusste ich gar nicht.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch ich erkannte: An diesem Ort, so bunt er auch zu scheinen mag, ist es eigentlich ganz dunkel. Und verworren. Die Menschen brauchen Licht. Sie brauchen Wahrheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade stehen die zwei Deutschen hier - mit Kunst, Kaffee, ein paar lieben Worten und einem Lächeln. Noch beobachtend, zurückhaltend, doch zugleich mutig und offen. Doch wir wünschen uns mehr. Wir wünschen uns Tiefe. Wir wünschen uns Veränderung erleben und bringen zu dürfen. Veränderung, die diesen Ort zu einem Ort des Lichts macht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           *Die Namen sind aus Datenschutzgründen geändert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/4714391D-4100-4551-BD4A-0AEBB08A4764_1_105_c.jpeg?dm-skip-opt=true" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 15:14:23 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inspiration.</title>
      <link>https://www.recreatio.net/inspiration</link>
      <description>Inspiriert leben, ist wie das Wasser in gutem Kaffee - es riecht, schmeckt und sieht aus wie Kaffee.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee mit Gott.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           inspiratio (latein.): in —&amp;gt; hinein, spiratio —&amp;gt; hauchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wovon sind mein Denken, meine Ziele, mein Handeln geprägt? Bin ich Spielball meiner Umstände? Getriebener meiner Zeit? Sklave der Erwartungen von mir und anderer? Oder bin ich Empfangender, Bedachter, Stratege?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inspiration in seiner ursprünglichen Bedeutung, hat einen göttlichen Ursprung. Das Einhauchen göttlicher Worte, die Berufene aufgeschriebenen haben. Wie lebe ich heute? Gibt es bei mir Raum, Zeit für Inspiration?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will als Berufener leben. Gott Raum geben und Zeit, zu mir zu reden, mich zu inspirieren. Ich will offen sein mich von ihm durch andere Menschen inspirieren zu lassen. „Einhauchen“ heißt nicht nur, etwas zu sehen, sondern, dass es in mich hineingeht. Mich durchfließt. So wie Sauerstoff, der aus der Luft, über meine Lunge, in meinem Blutkreislauf übergeht, mir ermöglicht zu leben, zu gestalten, zu handeln. Beängstigend, wenn ich an die Kraft echter Inspiration denke und zugleich überwältigend, stärkend, bevollmächtigend, ermöglichend, befreiend, belebend. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Ehrfurcht stehe (sitze) ich hier und bin gespannt auf dein Einhauchen, Vater.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Leben eines jungen Mannes hat mein Leben vor über 10 Jahren einschneidend geprägt. Jim Elliott lebte inspiriert von Jesus, bis zu dem Maß, dass er folgendes sagte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich trachte nicht nach einem langen Leben, sondern nach einem erfüllten, gleich dir, Herr Jesus.“*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das hat mich anhalten und meinen Kompass neu ausrichten lassen - diese Aussage hat mich inspiriert. Nicht, dass ich nicht lange leben möchte, sondern, dass ich mein Schaffen und Streben hinterfragt habe. Wofür lebe ich? „Dümpsel“ ich so vor mich hin - manchmal kommt es mir so vor - oder lebe und arbeite ich für mehr als Essen, Urlaub und Rente? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gewöhnlich inspiriert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir auf Jesus schauen, lassen wir gerne mal außer Acht, dass den drei Jahren seines Auftretens als Messias, dreißig Jahre eines gewöhnlichen Lebens vorausgingen. Ein absoluter Demutsschritt für Gott, den uns Paulus sehr deutlich im zweiten Kapitel des Philliperbriefs vor Augen führt. Ich weiß nicht ob, doch kann ich mir vorstellen, dass Jesus seinen Vater im Himmel manchmal fragte: „Wann ist es soweit? Wann soll ich meinen Auftrag ausführen?“ Und vielleicht antwortete der Vater: „Noch nicht. Warte.“ Oder auch: „Mein lieber Jesus, auch diese Zeit an der Werkbank, mit Säge, Hammer, Staub und dem rauen Ton der Handwerker, ist Teil deines Auftrags.“ Jesus lebte inspiriert - zu 100%. Er hatte eine große Vision, einen göttlichen Auftrag. Aber er schwebte nicht auf Wolke sieben. Er baute sich keine Kanzel in der Werkstatt und fing an zu predigen. Scheinbar war er auch nicht der kleine Wundertäter in der Schulklasse, der Süßigkeiten vermehrte und Schürfwunden heilte. Vielmehr war er so gewöhnlich, dass es den Menschen in seiner Heimat, später, zur Zeit seines Auftretens als Messias, schwerfiel an ihn zu glauben. Er war doch nur „der Sohn des Zimmermanns?“ (Matthäus 13:55)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube inspiriert zu leben, heißt nicht immer, die große Vision zu haben - und doch sehne ich mich danach. Inspiriert zu leben ist keine Geling-Garantie für alles was ich tue. Manchmal scheint es das Gegenteil zu sein, wenn man keinen Weitblick hat, sich wie ausgetrocknet, inmitten einer Wüste fühlt. Mich ermutigt, dass Vorbilder wie Jim Elliott keine Überflieger sind. Einmal schrieb er: „Das Vorhandensein von geistlichem Leben merkt man manchmal nur dadurch, dass man darum kämpft, es aufrecht zu erhalten.“* Inspiriert zu leben, kann auch bedeuten ein einfaches, gewöhnliches Leben zu leben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Unterschied machen der wache Geist, das aufmerksame Ohr, die offenen Augen, das offene Herz, die Bereitschaft zum Aufbruch. Der Verstand, der bereit ist, den Wunsch nach göttlichem Gehorsam, auch in die Tat umzusetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einen ersten Schritt zu gehen. Ohne die Ziellinie zu sehen. Im Glauben. Ohne zu wissen, wo der Weg lang geht. Weil, was vor uns liegt, unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Mit den Worten Jim Elliotts:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der Wille Gottes ist immer etwas Größeres als wir erwarten.“*
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Traust du dir das zu? Gott anscheinend schon. Das fordert mich heraus. Er schreibt immer wieder Geschichte mit ganz gewöhnlichen Menschen. Und während wir staunend über sie zur nächsten Story scrollen, steht Gott vor unserer Tür und lädt uns ein, seinen Willen hier auf der Erde umzusetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein vom Geist Gottes inspiriertes Leben, ist wie das Wasser in gutem Kaffee - es riecht, schmeckt und sieht aus wie Kaffee und ist nicht mehr von diesem zu trennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereit für Inspiration?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/pexels-photo-2456420-945a424a.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            *alle Zitate von Jim Elliott habe ich folgender Webseite entnommen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.evangeliums.net/zitate/jim_elliot.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.evangeliums.net/zitate/jim_elliot.htm
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.evangeliums.net/zitate/jim_elliot.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-1556665.jpeg" length="283682" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 04 Apr 2023 21:38:45 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Blick in meinen Garten</title>
      <link>https://www.recreatio.net/ein-blick-in-meinen-garten</link>
      <description>Pflanzzeit in Uruguay / Reflexion / Natur / Saat und Ernte
Lesezeit: 4 Minuten</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzzeit in Uruguay / Reflexion / Natur / Saat und Ernte
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lesezeit: 4 Minuten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Herz geht auf, wenn ich ein Stückchen "draußen" habe, einen kleinen Garten. So bin ich aufgewachsen. Schon als Kind habe ich es geliebt, im Garten mit meinen Freundinnen zu spielen, mit der Familie zu frühstücken oder einfach im Gras zu liegen. Hier in Uruguay sind wir mit einem Garten, rund um unser Häuschen beschenkt. Aktuell, im November, beginnt hier - anders als in Deutschland - die Zeit des Säens und Pflanzens, denn der Frühling ist in vollem Gange! Die Wespen finden eine geschützte Palme, um ihr Nest, ganz zu meinem Bedauern, in unserem Garten zu errichten. Pollen fliegen durch die Luft und wieder einmal bin ich dankbar, dass ich nicht unter einer Allergie leide. Der Nektarinen- und Zitronenbaum bekommen ihre ersten Knospen und das Leben beginnt nach den tristen Wintermonaten zu sprießen. Perfekt, um zu säen! Ich kaufe Pflanzenerde, Erdbeeren, Blumen, frische Kräuter und bearbeite die bereits angelegten Hochbeete. Ich reiße das Unkraut heraus und bedecke die Beete mit frischer Erde, Pferdemist, den ich neben unserem Grundstück gesammelt habe und Muscheln vom Strand, die wohl gute Nährstoffe abgeben sollen. Langsam beobachte ich, wie der Boden die Pflänzchen annimmt und alles anwächst. Das Wachstum zu beobachten, erfüllt mich mit Freude!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch trügt der Schein an manchen Stellen? Der Nektarinenbaum zeigt merkwürdige, gelartige Kugeln an den Ästen. Im Verlauf der Zeit zeigt sich, dass aus den Blüten nur zwei zu wirklichen Früchten wurden. Auch der Zitronenbaum weist Löcher in den Blättern auf. Die erste reife Erdbeere wurde angeknabbert. Meine anfängliche Freude wird etwas getrübt. Der Ertrag scheint dieses Jahr nicht so üppig zu werden...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem Benni den ein oder anderen Weg durch den Garten gemacht hat, merkt er, dass Schlingpflanzen wie Unkraut wuchern. Ersticken sie die lebenden Pflanzen? Nach außen sieht das Unkraut schön aus, aber sind diese Schlingpflanzen nicht mehr zerstörerisch, als dass sie das Gartenbild verfeinern? Benni beginnt auszureißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In uns arbeiten diese Erfahrungen. Kann die Natur ein Bild für manche inneren Prozesse sein? Kann es sein, dass Gott, der Schöpfer selbst, seine Schöpfung gebraucht, um uns das eine oder andere Lebensprinzip zu vermitteln? Um uns plastisch zu zeigen, was gerade auf einer anderen Ebene geschieht?  Ist nicht die Bibel voll von Erklärungen, Gleichnissen, Metaphern, von Bildsprache?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wieder einmal lehren mich die Erlebnisse im Garten so einiges.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich schaue in die Bibel, in das Buch Prediger von Salomo und stelle fest, dass auch er über das Pflanzen schreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             "Pflanzen hat seine Zeit wie auch das Ausreißen von Gepflanztem."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Prediger 3,2 NL)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es lädt mich ein folgende drei Ebenen anzuschauen:
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            1. Was wurde in unserem Garten bereits gesät? So einiges. Doch wo hat sich das ein oder andere Unkraut breit gemacht, vervielfältigt und tiefe Wurzeln geschlagen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Es lädt mich ein in mein eigenes Herz zu schauen: Wo hat sich Unkraut bei mir breit gemacht? Welches Unkraut erstickt die schönen Pflänzchen, die mal gute Früchte bringen wollen? Ich darf es herausreißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3. Und es lädt mich ein in diese Kultur zu schauen: Was wurde Gutes, Schönes, Frucht-bringendes in diese Kultur gesät, was an Denkweisen, Haltungen, Lügen, die letzten Endes die kleinen Pflänzchen, die gute Früchte bringen wollen, ersticken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Galatien (die heutige Gegend um Ankara in der Türkei) folgendes:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Denn was ein Mensch sät, wird er auch ernten [...].
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deshalb werdet nicht müde zu tun, was gut ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            werden wir auch den entsprechenden Segen ernten."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Galater 6,7+9 NL)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch an dieser Stelle lädt mich die Bibel ein, tiefer zu schauen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was säe ich in dieser Kultur? Säe ich Unkraut, in Form von Unverständnis, Kritik, schnellem Urteilen, Ungeduld oder Lieblosigkeit. Viel zu schnell  bin ich dabei, diese Form von Samen zu verteilen.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Oder säe ich gute Samen, die einmal gute Früchte bringen werden, wie Lob, Anerkennung, Liebe, Geduld, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Nächstenliebe, Annahme - und diese Samen lassen sich noch um einige erweitern! Ich glaube, der Ertrag wird groß, wenn ich diese Samen in meinem Umfeld säe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benni besuchte letztens den Gärtner in der Nachbarschaft und kam mit einem kleinen Baum zurück, den er geschenkt bekommen hatte. Er soll wohl mal die typisch-uruguayische Frucht Arazá, tragen. Noch sehe ich die Früchte nicht - aber den Baum haben wir an ein sonniges Plätzchen gepflanzt. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und wieder einmal heißt es warten, wässern, geduldig sein, bis die ersten Früchte wachsen. Vielleicht gibt es mal ein Jahr mit einer kargen Ernte. Vielleicht knabbert mal das ein oder andere Tier die Früchte an. Und ja, gerade wachsen erst zwei Nektarinen an unserem Baum. Das ist ok.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anpflanzen braucht Zeit. Wurzeln bilden und Wurzeln schlagen braucht Zeit. Ja, es braucht Zeit, bis Früchte wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst uns mutig säen - wir in Uruguay - du in deinem Leben und in deinem Umfeld. Und ab und zu auch mal in unseren inneren Garten schauen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Ein Bauer, der nur wenig Samen aussät, wird auch nur eine kleine Ernte einbringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer aber viel sät, wird auch viel ernten."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (2. Korinther 9,6 NL)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für eine Zusage, wenn ich großzügig säe! Sei gesegnet mit guter, kreativer, Frucht-bringender Saat!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/pexels-photo-1002703-c5d3d55f.jpeg" length="2362702" type="image/png" />
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 20:18:37 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kraft des Zunders</title>
      <link>https://www.recreatio.net/die-kraft-des-zunders</link>
      <description>Erlebtes / Reflexion
Lesezeit: 4 Minuten</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erlebtes / Reflexion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lesezeit: 4 Minuten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-167701.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor ungefähr zwei Monaten sind Benni und ich in Uruguay angekommen und haben unser kleines gemietetes Häuschen bezogen. Voller Freude, ein neues "Zuhause" zu haben, haben wir angefangen dieses neue Heim zu gestalten. Um es am Abend warm zu haben, musste ein Feuer in unserem kleinen Ofen her. Wir kauften Feuerholz und lernten, dass die heruntergefallenen Pinienzapfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hier recht gut als Zunder dienen. Als Erlebnispädagogin sollte Feuer machen für mich kein Problem sein, so dachte ich. Aber irgendwie scheint es doch nicht immer so gut zu klappen. Da gibt es nämlich noch die Sache mit der Geduld. Nur zu gut erinnere ich mich, wie ich frustriert vor dem Ofen saß, wenn das Holz nicht so schnell Feuer fing, wie ich es wollte, wieder ausging und meine Bemühungen ins Leere liefen. Wieder mal hatte ich mir nicht die Zeit genommen, genügend Zunder vorzubereiten und regelmäßig kleine Holzstücke nachzulegen. Wieder einmal war das Holz feucht, sodass es nicht gut Feuer fing. Gutes Zundermaterial  vorzubereiten, auf die Sauerstoffzufuhr am Anfang zu achten, all diese kleinen Tipps, sie helfen - aber sie brauchen die ein oder andere Vorbereitung. Der Anfang ist oft schwer - regelmäßig schaue ich: Brennt es noch? Müsste ich etwas nachlegen? Braucht es noch Zunder? Und dann, endlich: Der Anfang scheint überwunden. Die guten Vorbereitungen haben sich ausgezahlt. Der Ofen hat eine gute Hitze entwickelt und neues Holz fängt schnell Feuer, die Funken springen über und entzünden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nachgelegte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Holz. Nun brennt alles wie von selbst. Schnell entwickelt sich eine wohlige Wärme im Wohnzimmer und wir können den Abend im Warmen verbringen. Diesen Prozess zu beobachten, holt mich ab. Bringt mich oft zurück ins hier und jetzt. Lässt mich ruhig werden. Lehrt mich. Lässt mich innehalten und erkennen: Feuer braucht Zeit und eine gute Pflege, bis es von alleine brennt. Es braucht Geduld. Wenn es aber erst einmal brennt, springen die Funken über!
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann es sein, dass dieses Bild des Feuers gerade ein Abbild, ein Gleichnis für die äußere Realität ist, die wir gerade in La Paloma erleben? Lass mich dich ein Stückchen mit in dieses neue Leben am anderen Ende der Welt hineinnehmen. Kennst du das? Du hast einen neuen Job, eine neue Aufgabe, stehst vor einer positiven Herausforderung, möchtest endlich loslegen, möchtest bildlich gesprochen "brennen". Doch es geht nicht. Irgendwie scheinen Widerstände im Weg. Das Feuer will noch nicht sofort brennen. Man hat doch nun alles, was man braucht für das neue Abenteuer! Dein Abschluss in der Tasche, die Familie an Board. Du willst loslegen, starten, gestalten, initiativ sein. Herzlich Willkommen alle I-Charaktere!
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ähnlich geht es uns. Wir wollen brennen, loslegen, starten! Aber nein, wie erleben die Bedeutsamkeit des Zunders hier, der sich im Bau von Beziehungen und Vertrauen ausdrückt, auf ganz besondere Art. Langsam tasten wir uns vorwärts. Wir erleben, dass wir beobachtet werden. Teamkommunikation funktioniert anders, als in Deutschland. Ein Freund sagt uns, dass Dinge hier Zeit brauchen, dass Dinge langsam wachsen. Und ja, uns scheint, dass die Uhr hier langsamer tickt. In uns werden die ersten Fragen laut: Wozu sind wir nochmal hier? Was machen wir hier eigentlich? Wir fühlen uns müde und schlapp. Erleben Widerstände und auch mal Gegenwind. Es fühlt sich an, als würde das Feuer noch nicht so ganz brennen. Wir fühlen uns fremd - und gleichzeitig absolut richtig da, wo wir gerade sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich halte inne - und erinnere mich an das Feuer. Es brennt noch nicht. Und das ist ok. Aber es ist dabei, sich zu entzünden. Guter Zunder muss gewählt und nachgelegt werden. Beobachte ich, was um mich herum, in mir geschieht? Ich erinnere mich daran, geduldig zu sein und da anzufangen, wo Jesus angefangen hat: Beziehungen zu leben. Beziehungen zu bauen. Präsent zu sein. Zu wissen, wozu er steht - und wozu er nicht steht. Ist das der Zunder in dieser Kultur? Irgendwie scheint sich hier viel um Beziehungen zu drehen. Egal, ob beim Einkauf im Baumarkt, im Team von Pater, und auch auf dem Wasser unter den Surfern und Surferinnen. Es geht um Beziehungen. Und diese brauchen Geduld. Sie müssen und dürfen gebaut werden. Sie scheinen Teil des Zunders zu sein. Ich setze mich vor die Glut und beobachte - lange kann ich dasitzen, beobachten und lernen. Vor allem in Geduld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaue ich in die Bibel, sehe ich einen geduldigen Gott, der ganz liebevoll seine Saat der Geduld in mein Herz pflanzen möchte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            "Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld."
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (HFA: Kolosser 3,12)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beschreibt dieser Vers nicht den Prozess des Feuer-machens? Ist nicht genau das nötig, um ein starkes, brennendes, wärmendes Feuer am Leben zu halten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzen kennenlernen. Herzen gewinnen. Langsam etwas Feuerholz nachlegen. Das ist gerade unsere Aufgabe. Sie klingt klein, aber ich glaube sehr grundlegend. Geduld. Zeit geben... bis das Feuer eine gute Hitze entwickelt hat und die Funken überspringen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist dieser Blogartikel nur für mich, um mich zu erinnern, auf was es wirklich ankommt. Um still zu sein, um den Schatz im Beobachten neu zu entdecken, um mich daran zu erinnern, geduldig zu sein und rechtzeitig Zunder nachzulegen. Doch spreche ich mit mir wertvollen Menschen merke ich: Ich bin nicht alleine - die Sache mit der Geduld und dem Zunder, sie ist in so einigen Lebensbereichen zu finden. Daher glaube ich, dieser Artikel ist auch für Dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 18:12:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Kunst zu Träumen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine kleine Ermutigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/pexels-photo-3876440-1920w.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Womit verbindest du das Wort "Traum"?
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mit einem nächtlichen Traum im Schlaf? Tina, die auf dem Rücken liegend auf einer Blumenwiese von ihrem Geliebten träumt? Tagträumerei? Oder denkst du bei dem Wort an eine Idee, die Realität werden kann? 
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wenn ich von dem Wort "Traum" spreche, meine ich damit eine Idee, die in der Realität noch nicht greifbar ist, die jedoch Antwort gibt auf gesellschaftsrelevante Themen und Probleme, oder gar in dich gepflanzt ist, etwas Neues zu schaffen, das sich positiv auf dein Umfeld auswirkt und das Potenzial hat, Realität zu werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das Wort „Traum“ bei dir auch etwas negativ besetzt. Vielleicht denkst du: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Diese Träumer, die in einer anderen Realität leben“, oder „In meinem Leben sind meine Träume nicht umsetzbar, ich bin gebunden an Umstände“, oder „Das kriege ich eh nicht hin…“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte bleibe hier nicht stehen, sondern lies weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erlebe, dass unsere Gesellschaft in Deutschland manchmal sehr schnell ist, die gesellschaftlichen Erwartungen, der Druck, die Anforderungen so hoch, dass Träume schnell ersticken. Dass Leidenschaften geraubt werden, verblassen, oder die Fähigkeit, für diese Leidenschaften auch zu leiden, nicht mehr so stark ist. Nicht selten ist der Erwartungsdruck an uns selber viel höher, als der von Außen. Schnell werden Gewohnheiten zu Sicherheiten, die hinterfragt werden dürfen. Ich nenne diese Faktoren "Traumkiller". Schnell können sie Teil der eigenen Begrenzungen werden.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Darf ich dir einen wahren Schatz mitgeben? Du bist geschaffen in Gottes Ebenbild! An dieser Stelle dürfen wir zum Re:Creatio zurück kommen. Zurück zu Gottes Ursprungsgedanken der Schöpfung, welcher nach 1. Mose 1,27 lautet, dass der Mensch geschaffen ist in Gottes Ebenbild. Was heißt das? Das heißt, dass seine Schöpferkraft in den Mensch hineingelegt wurde. Etwas zu schaffen, zu gestalten, zu kreieren, etwas zu bewirken, das ist tief in jedem von uns verankert. Leidenschaft – ich glaube es gibt sie - in jedem Menschen. Das bedeutet, dass in dir die Fähigkeit liegt, zu kreieren, zu schaffen, künstlerisch zu sein. Du bist geschaffen zu schaffen! Jedes Werk, jede Innovation, jede Weiterentwicklung beginnt irgendwo mit einer Idee, einem "Traum".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Schatz, den ich dieses Jahr entdeckte, steht in Kolosser 2,3 steht geschrieben – ich möchte ihn mit dir teilen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, dass diese Zusage Antwort auf unsere Fragen und Unzulänglichkeiten darstellen kann. In Christus allein findest du Antwort auf die Träume, die Gott in dich gelegt hat. Nicht in Theorien, nicht in Menschen, nicht in Konstrukten! Ja, sie helfen in der Umsetzung, sollten aber nicht zur alleinigen Quelle werden. Mit dieser Weisheit, mit dieser Erkenntnis, mit der Identität, wer du als Erbin des Reiches Gottes eines Vaters, dem alle Schätze dieser Erde gehören, sind wir aufgefordert Gottes Reich auf Erden zu bauen. In ihm findest du Weisheit, wie du deine Träume angehen kannst. In ihm findest du die Erkenntnis, was du für die Umsetzung brauchst. Weisheit, ob er deine Idee gebrauchen möchte, um sein Reich zu bauen. Weisheit im geduldigen Warten auf seine Vorbereitung. Wir sind alle Menschen, in irgendeiner Form begrenzt, abhängig. Und genau da, wird dieser Vers umso größer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begeistert mich, wache Jugendliche, Frauen und Männer zu sehen, die ihre Leidenschaften, Gaben, Fähigkeiten, Werte und Potenziale wissen. Es begeistert mich, wenn Menschen groß träumen, weil sie an die Kraft eines noch größeren Gottes glauben, der sie groß träumen lässt. Und es begeistert mich Geschichten zu hören, wie Gott genau da Großes tut, weil Augen auf ihn gerichtet sind und sie Weisheit bei Gott als Quelle suchen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schauen wir in die Bibel, dann lesen wir Geschichten, wie die von Nehemia, David, Abraham und Mose, um nur einige zu nennen. Geschichten von Menschen, die mich inspirieren und begeistern! Auch herausfordern, denn auch sie hat Gott herausgefordert – manchmal bis an ihre Grenze. Schauen wir auf Gott, sehen wir einen Gott, der davon träumte, die Welt zu erlösen. Träume kosten. Ihm kostete es das Leben seines Sohnes. Was mich bei allen diesen biblischen Geschichten begeistert ist, dass die Protagonisten geglaubt und nicht aufgegeben haben – und am Ende Erlösung stattfand, Menschen befreit wurden, Gott angebetet wurde, ein Nehemia eine Stattmauer zum Schutz wiederaufbaute! All diese Menschen haben nicht aus menschlichen Ressourcen geschöpft, sondern aus einer Quelle der himmlischen Weisheit und Erkenntnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darf ich dir ein paar Fragen stellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wozu verspürst du Leidenschaft? Was rüttelt dich wach? Gibt es etwas, das dich nicht loslässt? Wo du Ungerechtigkeit siehst? Wo du Veränderungsideen hast? Von etwas, wo du spürst: Ja, hier bin ich bereit, mich einzusetzen. Ich glaube, dass dies oft der Beginn ist von Veränderung, von Träumen ist, die Realität werden dürfen. Hast du mal darüber nachgedacht, es vor Gott auszusprechen und zu fragen: „Jesus ich habe schon lange diesen Traum. Diese Sache lässt mich nicht los… Kann es sein, dass du ihn gebrauchen möchtest?“ 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wovon träumst du? Träumst du überhaupt noch? Oder bist du übersättigt von deiner Lebensrealität, von dem, was dich jeden Tag beschäftigt, was auf dich einprasselt, so dass da gar kein Raum mehr ist für den Gedanken: Wofür bin ich hier? Vielleicht kommt diese Frage auch mal hoch, aber dann wird sie verdrängt, weil du das Gefühl hast, dass dich das doch nur ablenkt von der Realität, oder der elendig langen to-do-Liste. Erwartungsdruck von außen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimm dir 5 Minuten am Tag, in denen du betest: „Jesus, schenke mir Sehnsucht nach Dir. Jesus, gib mir die Perspektive für dein Reich. Jesus, ich will träumen mit Dir, ich will glauben, dass unmögliches möglich wird mit dir.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vielleicht schlummert in dir ein Traum, von dem du noch niemandem erzählt hast. Ein Künstlercafe? Eine Lösung im medialen Bereich? Ein Angebot für Geflüchtete? Ein Netzwerktreffen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche dir und mir, dass wir in diese Schätze der Weisheit und Erkenntnis eintauchen können. Dass Menschengefälligkeit, Angst, oder Sicherheiten dein Handeln nicht mehr regieren, als Glaube, Mut und die dich erfüllende Kraft Gottes! Dass Jesus deine Fülle, deine Erfüllung ist, und du aus diesem Reichtum heraus den Mut hast, in der Gesellschaft Reich Gottes zu bauen – wie auch immer es für Dich persönlich aussehen mag. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/6b681379/dms3rep/multi/AA018-3d6ad03f.jpg" length="387974" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 09 Jun 2022 09:04:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Benni's Reisetagebuch: über Gauchos und die älteste Stadt Uruguays</title>
      <link>https://www.recreatio.net/rückblick/vision-trip2022</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           20. April 2022
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schneller als gedacht sind 10 Wochen in Uruguay vorbei und wir sind seit zwei Wochen wieder in Deutschland. In der letzten Reisewoche hatten wir noch die Möglichkeit zwei weitere Regionen Uruguays zu erkunden. Dadurch bekamen wir nochmal ganz andere Einblicke in die Kultur, die sich innerhalb dieses verhältnismäßig kleinen Landes doch stark unterscheidet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die letzten drei Tage unserer Reise verbrachten wir in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Colonia del Sacramento
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der ältesten Stadt Uruguays. Sie liegt am breiten Fluss Rio de la Plata, praktisch gegenüber der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und war zur Kolonialzeit aufgrund ihrer strategischen Lage hart von Spaniern und Portugiesen umkämpft. Altes Steinpflaster, eine alte Kirche, Ausgrabungen, sowie koloniale Bauten, geben, insbesondere der Altstadt ein ganz anderes Bild, als wir es aus den Städten im Osten des Landes kennen. Doch auch die gesamte Stadt scheint anders, europäischer. Die kleinen Orte an der Atlantikküste, wie z.B. La Paloma, sind seit Jahrzehnten das Sommer-Ferienziel für hundert-tausende Uruguayer, verwandeln sich jedoch von Mitte März bis Dezember zu Fischerdörfern, mit leerstehenden Häusern, geschlossenen Hotels, Läden und Restaurants. Im Gegensatz dazu ist Colonia aufgrund seiner Lage und historischen Bedeutung ein ganzjähriges Reiseziel, vor allem für Argentinier, aber auch Touristen aus aller Welt, wodurch ein im Durchschnitt höherer Lebensstandard möglich scheint. Wir hatten den Eindruck, dass bereits bei Einfahrt in die Provinz, ein Unterschied zu den zuvor von uns bereisten Teilen im Osten des Landes sichtbar wurde. Die Straßen schienen breiter und besser ausgebaut zu sein, großenteils von hohen Palmen gesäumt. Hier im Süden, gab es auch eine Schweizer-Deutsche Kolonie, aus der die heutige Stadt Nueva Helvecia (Neu-Helvetien) entstand. Noch immer kommt ein Großteil der Käse- und Molkerei-Produkte Uruguays aus dieser Region und einige Familienbetriebe stellen seit Generationen Schweizer-Käse nach den ursprünglichen Rezepten her.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Eindrücke aus Colonia del Sacramento.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 May 2022 15:48:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Das Café</title>
      <link>https://www.recreatio.net/blog/bennis-traum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ...am Meer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
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           Ein Café in der Nähe vom Meer. Gemütlichkeit, Möbel aus Holz, Teppiche, stilvolle Einfachheit, ein Bücherregal, angenehmes Licht, etwas Stroh. In einer Ecke steht ein Klavier. Ein Ort, der einlädt zum Entspannen, wo man ein gutes Getränk und einen hausgemachten, kulinarischen Leckerbissen genießt, während man dem Feuer im Kamin zusieht, ein Buch liest, oder auf der Terrasse dem Gesang der Vögel lauscht, sich locker oder tiefgehend unterhält. Durch eine Glasscheibe sieht man in die Werkstatt, wo aus frischem und altem Holz Neues entsteht, aber auch kaputte Boards und Bikes schnelle Hilfe finden. Ein Ort, wo andere mitanpacken, lernen können und Workshops stattfinden. Ein anderer Teil des Cafés ist etwas ruhiger und grenzt an einen Trainingsraum. Hier treffen wir uns zum Coaching. Wir arbeiten an der physischen Stärke und surfspezifischen Muskulatur. Wir sprechen über Gefahren, Potenziale und mentale Verfassung. Wir machen Videoanalysen, lernen motiviert mit- und voneinander, bereiten uns auf Wettkämpfe vor. Wir sprechen über unseren Alltag, Familie, teilen Niederlagen, Freuden und Herausforderungen. Ein Ort der Begegnung, des Friedens, der Inspiration, der Stärkung. Ein Ort an dem man authentisch lebt und Jesus begegnen und erfahren kann. Ein Ort, der einlädt zurückzukehren zum göttlichen Ursprung, wo Neues entsteht, Fähigkeiten entwickelt, und die Seele erfrischt wird – wo recreatio gelebt wird.
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           Die Menschen. Sie sind verschieden. Einige kommen um zu lernen, nach der Schule oder einfach so. Surfer kommen zum After-Surf Snack vorbei, ein Pärchen für ein Date, eine junge Mutter für eine kurze Unterhaltung. Ein Kind, weil es weiß, dass dies ein sicherer Ort ist. Ein Arbeiter, um sich zu stärken. Jemand setzt sich ans Klavier. Einige kommen um für andere da zu sein, mit einem aufgeschlossenen Lächeln und mitfühlenden Herz. Ein älterer Mann nippt an seinem Wein, ein Expat arbeitet an seinem Computer, ein Reisender kehrt ein, um sich zu stärken. Einige heben ihre Hände, andere senken die Köpfe, gehen auf die Knie – sie alle beten Gott an. Einige erzählen von dem, was Gott in ihrem Leben tut, andere hören zu, wie Gottes Wort gelehrt wird. Menschen, die recreatio erleben.
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           Ein Traum? Der seit einigen Jahren in mir schlummert, mal ganz ins Dunkel rückt, dann wieder aufleuchtet und ich erlebe, wie ich Teile davon leben darf und Neues hinzukommt. Wird er je so in Erfüllung gehen? Warum nicht?! – vielleicht ist aber auch der Traum noch nicht vollkommen. Ich lebe nicht für meinen Traum. Ich glaube, dass Gott mich beschenkt hat mit Fähigkeiten, mit einem Traum und der ehrenvollen Aufgabe Ihn hier auf der Erde zu reflektieren, Seine Liebe weiterzugeben. Ich will das tun, in dem ich das einsetze, womit er mich beschenkt hat.
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      <pubDate>Thu, 05 May 2022 15:47:17 GMT</pubDate>
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